• Kloster Wienhausen

Land, Leben, Leute - Aktuelles und Inforamtionen aus unserer Heimat

Mehr als 60 Feuerwehrleute üben den Ernstfall in Wienhausen
Wienhausen. Am 26.Oktober zur besten Spielfilmzeit wurde in Wienhausen die Feuerwehr zu einer starken Rauchentwicklung in das ehemalige Möbelgeschäft Wichmann alarmiert.
Da mehrere Personen in dem weitläufigen Gebäude vermisst wurden, wurde der Rest des Löschzugs Wienhausen, die Ortsfeuerwehren Bockelskamp, Oppershausen und Offensen, sowie der Einsatzleitwagen aus Langlingen nachalarmiert. Nach deren Eintreffen wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und das Gebäude von zwei Seiten nach den Vermissten durchsucht. Dieses Szenario diente der Übung von schwierigen Atemschutzeinsätzen und dem Aufbau einer Führungsstruktur bei großen Einsatzlagen. Nachdem 12 Atemluftflaschen geleert waren, wurde die Übung beendet und die Gerätschaften wurden wieder in die Autos verlastet.


Die Übung hat wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Ausbildung und Einsatztaktik ergeben, die in die weiteren Planungen einfließen werden. Im Übrigen ist es für jede Ortsfeuerwehr nicht nur Pflicht einmal pro Jahr eine solche Alarmübung durchzuführen, sondern auch wichtiges Hilfsmittel den Ausbildungstand der Feuerwehr zu überprüfen und zu verbessern. Allen Beteiligten, den Ausrichter, den Übungsbeteiligten und nicht zuletzt den Angehörigen sei an dieser Stelle für ihren Einsatz und Opfer gedankt.


M. Hasselmann
Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FF Flotwedel


Das erste ‪‎Probeshooting‬!!!

‪‎Dorfspion‬ plant in ‪Zusammenarbeit‬ mit dem Fotografen Benjamin Westhoff aus Celle eine Fotostrecke einiger hiesigen alteingesessenen ‪‎Bauernfamilien‬.

Wir freuen uns dann im nächsten Jahr Euch das Endergebnis zeigen zu können. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Vielen Dank an die ‪#Familie‬ ‪Marwedel‬!

Eure Dorfspione



Mehr als 80 Einsatzkräfte bekämpfen Brand im Allerparadies
Langlingen.


Um 18:19Uhr wurde der Löschzug Langlingen bestehend aus den Ortsfeuerwehren Langlingen, Hohnebostel und Nienhof zu einem Gebäudebrand in das Hotel Allerparadies alarmiert. Vor Ort Stand ein angebauter ehemaliger Schweinestall, der die Heiz- und Elektrotechnik des Hotels birgt, in Vollbrand. Zunächst wurde zur Unterstützung die Ortsfeuerwehr Wienhausen und später auch die Ortsfeuerwehr Bröckel nachalarmiert.

Der Gebäudeteil und damit Teile der Photovoltaik- und die Heizungsanlage wurden völlig zerstört. Die Ausbreitung auf das Gästehaus konnte durch die Feuerwehr und den baulichen Brandschutz verhindert werden. Gäste und Angestellte waren nicht gefährdet. Das Gebäude wurde evakuiert. Die Gasträume waren durch die Verrauchung zeitweise nicht nutzbar. Um alle Brandnester zu finden und abzulöschen musste die Dacheindeckung großflächig entfernt werden. Es kamen zwei Wärmebildkameras zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten beschäftigten die Einsatzkräfte noch bis 0:40Uhr.

Insgesamt wurden 27 Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Die Ortsfeuerwehr Eicklingen sorgte mit ihrem Logistikfahrzeug (GW-L) gegen Einsatzende dafür, dass alle Fahrzeuge wieder mit „frischen“ Atemschutzgeräten und Schläuchen aus der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hambühren ausgestattet wurden, so dass unmittelbar die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr wieder hergestellt werden konnte. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst, die Polizei, die Johanniter-Unfallhilfe zur Versorgung der Einsatzkräfte, sowie die SVO vor Ort. Personen kamen bei diesem Brand nicht zu Schaden. Zur Schadenshöhe und –ursache kann von Seiten der Feuerwehr derzeit keine Auskunft gegeben werden.

Michael Hasselmann
Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Freiwillige Feuerwehr Flotwedel

Konzertrezension Marialy Pacheco Kulturkreis Wienhausen e.V.

Unerhörte Klänge im Kloster
Nicht nur unter Insidern hat sich die exquisite Programmgestaltung des Kulturkreises Wienhausen auf Weltklasseniveau herumgesprochen. Künstler/innen, die sonst in prominenten Konzerthäusern von Paris, Melbourne, Tokyo, New York, Hamburg oder Berlin konzertieren, gastieren inzwischen im intimen Rahmen des Sommerrefektoriums des Klosters Wienhausen. So auch die kubanische Pianistin und Komponistin Marialy Pacheco, Gewinnerin zahlreicher internationaler Preise, darunter der Jazz-Festival-Preis von Montreux in der Solowertung (2012) und Auszeichnungen, z.B. „Bösendorfer-Artist“ (2014), beide erstmals an eine Frau vergeben.

Mit meditativen, an Keith Jarrett erinnernden Klängen und virtuos perlenden, dem legendären Oscar Petersen nachempfunden Skalen stimmte die sensible Künstlerin ihr Publikum auf eine poetische Klangreise durch vielfältige Stilistiken ein, die sie zu einer individuellen und subjektiven Synthese führt. Diese verdanke sie dem Schmelztiegel Kuba, der nicht nur ihre mokkafarbene Haut, sondern auch eine Musiksprache hervorgebracht habe, die afrikanische verwurzelte Rhythmik mit europäisch basierter Melodik vereine. Magische Momente entstünden im Augenblick der Zwiesprache zwischen Künstlerin und Publikum in der Aura eines Raumes, sie seien unwiederbringlich. Indes basieren sie auf poetischen Ideen, die sie zuvor in musikalische Formen transformiert habe. Behende Bassläufe in Pachecos Improvisation „Metro“ verliehen der rasanten Fahrt einer Untergrund-Bahn klangmalerischen Ausdruck. Komponiert habe sie das Stück mit 19 Jahren, es sei ein Phantasieprodukt  ohne eigene Anschauung einer Metro. Seither verändere es, eingedenk vieler subjektiver Eindrücke von Metrofahrten in Großstädten auf allen Erdteilen, stets seine Klang- und Formgestalt, abendlich zusammengeführt in einer spontanen Momentaufnahme. Prinzipiell nicht anders, nur in völlig verschiedenen Ausdrucksgestalten, erginge es auch „Mama Inés, dem Äquivalent des europäischen Sandmännchen, oder dem „Wiegenlied“ von Johannes Brahms, das sich, ganz im Bekenntnis der Romantiker zur befreienden Phantasie, reharmonisiert und rhythmisch in freien Improvisationen überformt, in völlig neuem Klanggewand ein Stelldichein gab.

Rundkurs ‪Wienhausen‬ - ‪Sandlingen‬

Länge: 7,4 Kilometer

Super geeignet für einen "kleinen" ‪Spaziergang‬!
Startpunkt ist in Wienhausen und man geht Richtung Langlingen entlang des Lageweges. Nach ca. 3 km biegt man Richtung Sandlingen rechts ab. Hier kreuzt man bereits die verschwundene Oberallertalbahn ‪‎Celle‬ - ‪Gifhorn‬. Mit einem geschulten Auge erkennt man noch Hinterlassenschaften des Bahnbetriebes.

1 Kilometer später ist man bereits in Sandlingen auf dem "Langlinger Weg"

Tipp:
Hier kann man einen Abstecher zum "Heiligen Berg" machen.
Dazu müssen Sie einfach zweimal links abbiegen auf den "Fuchsberg" und dem ‪#‎Straßenverlauf‬ folgen.
Diese Erhebung ist eine uralte ‪#‎Sanddüne‬, welche am Ufer des alten Okerverlaufes entstanden war. Die ursprüngliche ‪Oker‬ schlängelt sich noch heute unweit von Sandlingen durch den Wald. Und noch heute spürt man hier die Kraft und Vollkommenheit der Natur.
(Quelle:
Gedenkbank an der ehemaligen ‪Bahnstrecke‬ bei Wienhausen
Über die Transporte und Nutzung im Dritten Reich ist wenig bekannt. Der normale Betrieb blieb über die Kriegsjahre aufrecht erhalten. In den letzten Kriegstagen kam es zu einer Tragödie, die erst vor zwei Jahren aufgearbeitet wurde. Anfang April 1945 wurde die Bahnstrecke von mehreren Zügen befahren, die KZ-Häftlinge aus evakuierten Konzentrationslagern transportierten. Einer der Züge gelangte auf den ‪#‎Celler‬ ‪Güterbahnhof‬ wo er vom schwersten Bombenangriff getroffen wurde, der im Zweiten Weltkrieg auf Celle stattfand. Ein anderer Transport hielt bei Wienhausen. Bei diesem Halt wurden tote KZ-Häftlinge verscharrt und noch lebende gemordet. Die Gräber befanden sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnkörper, von wo aus sie später auf den Celler Waldfriedhof verlegt wurden. (Quelle: found-places.blogspot.de/…/verschwundene-oberallerta…)

Nach ca. 500 Metern haben Sie Wienhausen wieder erreicht.

Wir hoffen Sie finden diese Streckenauswahl genau so Interessant wie wir.

Eure ‪Dorfspione‬

Gelungene Hochzeitsmesse in Wienhausen

Hier finden Sie Impressionen, zu der am 24.01.2016 stattgefundenen Hochzeitsmesse.
Trotz des schlechteren Wetters, war die Messe gut besucht und die Aussteller mit der Resonanz zufrieden.

Die Highlights der Hochzeitsmesse waren die Brautmodenschau im Saal vom Mühlengrund und als Abschluss der Veranstaltung die Feuershow von Ignis Libra & Zacharias im Biergarten vom Klosterwirt Wienhausen.

Heidschnucken stürzen in Mühlengraben

Wienhausen. Am 7.1.2016 um 15:43Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wienhausen mit dem Stichwort: „H2 - Schafe im Gewässer“ alarmiert. Hinter der Volksbank in Wienhausen waren 15 Heidschnucken aus unbekannter Ursache in den Mühlengraben gestürzt und kamen aus eigener Kraft nicht zurück ans Ufer. Die Tiere drohten im kalten Wasser zu ertrinken. Anwohner, die die Feuerwehr alarmiert hatten, konnten gemeinsam mit den 15 ausgerückten Einsatzkräften 13 der Tiere retten. Für zwei der Schnucken kam leider jede Hilfe zu spät, sie konnten nur tot geborgen werden. Die geretteten Tiere wurden in einem Stall mit viel Stroh bedeckt um die ausgekühlten Körper schnell wieder auszuwärmen. Nach einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Michael Hasselmann

Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige Feuerwehr Flotwedel


Bilder OF Wienhausen

Jahreshauptversammlung 2015

Wiedenrode. Am Abend des 9. Januar 2016 fand die Jahreshauptversammlung 2015 der Feuerwehr Wiedenrode statt, welche um 20:08 Uhr durch den Ortsbrandmeister Markus Neumann eröffnet wurde. Er begrüßte den Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Flotwedel Cord Krüger, den Ehrenortsbrandmeister Wolfgang Denecke und alle anwesenden aktiven, passiven und fördernden Mitglieder der Feuerwehr Wiedenrode. Im Anschluss...

 

Weitere Informationen finden Sie hier im PDF...


Zusammenarbeit regionaler Anbieter!

Das Gästehaus Bergemann aus Oppershausen bezieht seine Frühstücksprodukte wie zum Beispiel Eier, Marmeladen, Gurken etc. vom Hofladen Severlohs Kartoffelkiste.

In diesem Zusammenhang haben wir erfahren - das man bei Severlohs Kartoffelkiste auch frische Hühner vorbestellen kann. 2 Mal im Jahr wird geschlachtet. Die Hühner die nicht Vorbestellt worden werden eingefroren und sind solange der Vorrat reicht für jeden im Hofladen Severlohs Kartoffelkiste für 4 Euro/kg erhältlich.

Kontakt:
Severlohs Kartoffelkiste
Tel.: 05149 - 300

Eure Dorfspione

Gefunden im Museum August Kestner in Hannover

Kabinettschrank aus Schloss Oppershausen bei Celle

Eichenholz mit Auflagen von Schildpatt, Rotlack, Ebenholz, Elfenbein, Perlmutt und Steinsplittern, Messing vergoldet flämisch (Antwerpen), Mitte 17. Jahrhundert

(Informationsschild Museum August Kestner)

Der Gutshof in Oppershausen war um 18. Jahrhundert ein Wasserschloss. Die Wassergräben wurden im 19. Jahrhundert beseitigt.

Auf der Kurhannoverschen Landesaufnahme des 18. Jh., umgeben Wasserläufe (blau eingezeichnet) das Gebäude.

(Quelle: "Die Kunstdenkmale des Landkreises Celle", S. 296 und die Landesaufnahme aus dem 18. Jahrhundert).

Information: Bernhard Meißner

Eure Dorfspione

 "Grüß Gott, tritt ein - bring Glück herein!"

"Found Places" - das sind Orte, die Geschichte vermitteln. Interessante und spannende Erzählungen gibt es über viele Plätze und zahlreiche davon finden sich vor der eigenen Haustür. Früher waren es vor allem Lehrer und Pastoren, die sich mit der Heimatgeschichte befassten. Heute ist dieses Thema weitgehend aus dem Alltag verschwunden. Kaum jemand befasst sich auf verschiedenen Ebenen mit der historischen Entstehung der eigenen Heimat.

Dabei ist das Thema an sich aktueller als je zuvor. Die Landschaft hat sich vielerorts stark gewandelt. Während früher die  kleinbäuerliche Landwirtschaft die Region prägte, werden die Felder heute immer größer und die Bauern immer weniger. Die Menschen zieht es in die Städte. Im täglichen Hin- und Her haben wir kaum noch Zeit uns mit unserer Umgebung eingehend zu befassen. So sind es auch oft Ältere, die der Heimatgeschichte...

Weitere Informationen finden Sie hier...


Eberhard Schlotter - Ausstellung im Kulturhaus Wienhausen vom 17.10. - 13.12.2015

 

Eberhard Schlotter lebte seit 1995 abwechselnd in Wienhausen und in Spanien. Er zählte zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern Deutschlands, stellt die im Bomann-Museum angesiedelte Eberhard-Schlotter-Stiftung fest. Sowohl große monografische Ausstellungen als auch verschiedene Auszeichnungen – darunter der Niedersächsische Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz – würdigten sein Schaffen von Mitte der 1950er Jahre bis heute.

„Der Wow-Faktor hat zugeschlagen“, beschrieb eine Kunstkritikerin einmal ihren ersten spontanen Eindruck von Schlotters Arbeiten beim Betreten einer Ausstellungshalle. Es war die „eigenartige Übereinstimmung in diesem vielfältigen Panorama aus abstrakten und veristischen Gemälden“, die sie ebenso faszinierte wie viele andere Ausstellungsbesucher vor und nach ihr. In der Tat: Noch die scheinbar ungegenständlichsten seiner Arbeiten erweisen sich als in Farbe und Form reduzierte Darstellungen wiedererkennbarer Motive. Bei seinen Landschaften widmete er den größten Teil der Leinwand dem freien Spiel von Farbe und Schatten, während bei seinen Porträts das weggelassene Beiwerk die Aufmerksamkeit auf die psychogrammartigen Charakteristika der porträtierten Person lenkte.

„Die Physis lässt nach, aber die Lust an der Arbeit ist noch vorhanden“, hatte Eberhard Schlotter noch anlässlich seines 90. Geburtstages eingeräumt. Nun hat er, dessen „erquickendes Geheimrezept“ bis zum Schluss das Reden und Denken war, sein Malwerkzeug für immer aus der Hand gelegt. Prof. Eberhard Schlotter verstarb am 7. September 2014 in Altea im Alter von 93 Jahren.

(Quelle: cellesche-zeitung.de)

Verkehrsunfall endet tödlich

 

Langlingen. Bei einem Verkehrsunfall am 13.9.15 auf der K51 von Langlingen nach Fernhavekost ist eine Person tödlich verunglückt. Um 18:41Uhr wurden die Feuerwehren aus Langlingen und Hohnebostel zur Unfallstelle alarmiert. Ein PKW war in einer Kurve von der regennassen Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt, bis er schließlich mit der Fahrerseite an einem Baum zum Stehen kam. Durch die Feuerwehrkräfte wurden sofort die Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Der Notarzt des herbeigerufenen Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod der verunfallten Person feststellen. Die Straße wurde für den Verlauf der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Feuerwehr war mit 20 Kräften und drei Fahrzeugen neben einem Rettungshubschrauber, einem Rettungswagen und der Polizei vor Ort.

 

Michael Hasselmann

Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige Feuerwehr Flotwedel

Küchenbrand in Bockelskamp

Bockelskamp. Am 7.9.2015 um 21:36Uhr wurde der Löschzug Wienhausen, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Bockelskamp, Wienhausen, Oppershausen und Offensen, sowie dem Einsatzleitwagen aus Langlingen zu einem Küchenbrand nach Bockelskamp gerufen. Heißes Fett hatte auf dem Herd Feuer gefangen. Diese Brände sind besonders gefährlich, da es, wenn man aus Unwissenheit diesen versucht mit Wasser zu löschen, zu einer explosionsartigen Brandausbreitung kommt. Das Feuer an der Einsatzstelle war, bei Eintreffen der Feuerwehr, bereits durch einen Anwohner gelöscht worden. Dieser zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst zur Überwachung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr übernahm die Nachkontrolle mit einer Wärmebildkamera und lüftete die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter. Gegen 22:15 war der Einsatz beendet.

Michael Hasselmann

Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige Feuerwehr Flotwedel


Zwei Strohballenbrände innerhalb von 3 Std. auf dem gleichen Feld

Sandlingen. Am gestrigen Nachmittag mussten die Ortsfeuerwehren Eicklingen und Sandlingen gleich zwei Mal zum gleichen Feld am alten Postweg zwischen Offensener Bahnhof und Wienhausen ausrücken. Beide Male brannten dort, an jeweils unterschiedlichen Stellen, mehrere Rundballen. Ein Landwirt konnte durch den Einsatz eines Grubbers die Ausbreitung schnell eindämmen, so dass die Feuerwehr die Ballen, auf Grund des Brandfortschritts, kontrolliert abbrennen lassen konnte. Die Ursache für den Brandausbruch ist unklar. Die Feuerwehr war jeweils mit 4 Fahrzeugen und ca. 50 Einsatzkräften etwa 1 Stunde vor Ort.


Michael Hasselmann

Fachberater Presse FF Flotwedel

Stoppelfeld Brand in Schepelse

Schepelse. Am Montag den 10.8. um 14:59Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Sandlingen, Eicklingen und Wienhausen, sowie der ELW aus Langlingen zu einem Stoppelfeldbrand in Schepelse alarmiert. Dort waren bei Mäharbeiten das Stroh und der Stoppel in Brand geraten. Das Feuer breitete sich schnell auch auf das Getreide aus. Ein Landwirt konnte mittels eines Grubbers die Flammen eingrenzen. Die Feuerwehr war mit 8 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort. Die Löscharbeiten dauerten etwa eine Stunde.

Michael Hasselmann

Fachberater Presse FF Flotwedel


Bilder: Privat

Brennt Holzstapel in Langlingen

Langlingen - Am Mittwochabend, gegen 23.30 Uhr, wurden die Feuerwehr und die Polizei zu einem Brand in Langlingen alarmiert. Ein 59 Jahre alter Landwirt, der zu der Zeit mit Entearbeiten beschäftigt war, entdeckte den Feuerschein. Der Brandort lag an der Straße "Im Brande", ca. 300 Meter hinter dem Langlinger Sportplatz. Dort brannte ein Holzstapel von ca. 50 Raummetern. Das Feuer hatte sich durch das trockene Holz schnell nach oben ausgebreitet und schon darüber liegende Baumkronen beschädigt. Den Einsatzkräften der Langlinger Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Waldschonung verhindern. Der Holzstapel wurde auseinandergezogen und abgelöscht. Die 20 Einsatzkräfte konnten erst gegen 2:30 Uhr am Morgen ins Feuerwehrhaus zurückkehren.

Bericht: Polizei Celle

Bilder: Ortsfeuerwehr Langlingen


Feuerwehr Bröckel zur Löschhilfe nach Uetze

Am Dienstag, den 04. August 2015 wurde die Ortsfeuerwehr Bröckel um13:41Uhr zu einer Löschhilfe in die Gemeinde Uetze alarmiert. An der Bundesstraße 188 kam es durch einen brennenden Traktor und eine brennende Ballenpresse zu einem Flächenbrand. Durch die Trockenheit und den Wind breitete sich das Feuer schnell aus. Die Bröckeler Einsatzkräfte unterstützen mit der Schnellangriffseinrichtung des LF 20/16 und zogen Rundballen auseinander um sie besser ablöschen zu können. Insgesamt waren 8 Kameraden der Ortsfeuerwehr Bröckel im Einsatz.

Michael Hasselmann

Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige Feuerwehr Flotwedel

Stoppelbrand in Schwachhausen

Am 4.August um 15:55Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Offensen und Wienhausen zu einem Flächenbrand in Schwachhausen alarmiert. Auf einem Stoppelfeld war beim Pressen von Stroh zu Rundballen die Presse heiß gelaufen und entzündete Stroh, das sich auf dem trockenen Stoppel zu einem Flächenrand entwickelte. Der Brand breitete sich auf eine Fläche von 60m² aus. Die 26 ausgerückten Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle, so dass eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Nach einer guten halben Stunde waren alle Brandstellen gelöscht und die Kräfte konnten wieder einrücken.

Michael Hasselmann

Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige Feuerwehr Flotwedel


65 Einsatzkräfte üben die Waldbrandbekämpfung

Offensen. Am Donnerstag, den 2.7. wurde der Löschzug Wienhausen, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Bockelskamp, Offensen, Oppershausen, Wienhausen und dem Einsatzleitwagen Langlingen, zu einem Waldbrand im Alten Postweg alarmiert. Angenommen wurde, dass ca. 800m² Wald in der Nähe des Offensener Bahnhof brannten. Die Bedingungen von 32°C und Waldbrandwarnstufe 5, der höchst möglichen Warnstufe in Deutschland, verliehen der Übung einen äußerst realistischen Charakter. Es wurde eine Wasserentnahmestelle an einen Beregnungsbrunnen eingerichtet und mit mehreren Löschfahrzeugen die Brandbekämpfung aufgenommen. Nach ca. 1 Stunde wurde die Übung beendet und Einsatzkräfte entlassen. Den Bedingungen geschuldet war auch ein Rettungswagen an der Übung beteiligt, um im Notfall die Einsatzkräfte schnell versorgen zu können. Solche Alarmübungen sind für die Feuerwehr sehr wichtig, da das Erlernte unter Einsatzbedingen geübt und Erkenntnisse für Realeinsätze gewonnen werden können.
Michael Hasselmann/Fachberater-Presse FF Flotwedel


Mehr Raum für Entdeckungen

 

Das Kloster Wienhausen hat seine wichtigsten spätmittelalterlichen Ausstattungsgegenstände neu geordnet

 

Die Stufengiebel des im 14. Jahrhundert errichteten Nonnenchors im Kloster Wienhausen ziehen die Besucher bereits von außen in ihren Bann. Im prachtvollen, vollständig ausgemalten Nonnenchor hat nun eine weitere Besonderheit ihren Weg zurück an den angestammten Platz gefunden: der aus Eichenholz gefertigte Äbtissinnenstuhl aus dem 13. Jahrhundert. „Damit schließen wir vorerst die Reihe an Veränderungen, die bedeutende spätmittelalterliche Ausstattungsgegenstände unseres Hauses erlebbarer machen sollen“, sagt Äbtissin Renate von Randow.

Nutrias

Offensen an der Aller. Der Hund schlägt an. Ein unscheinbares Tier schwimmt gekonnt gegen den Strom. Ist es ein Biber – oder eine Bisamratte? Die Spaziergänger am gegenüberliegenden Ufer stufen es als Otter ein. Und doch liegen die Vermutungen falsch. Es handelt sich um einen Nutria – ein Nagetier aus der Familie der Stachelschweinverwandten oder der Stachelratten.

Nutrias, die eine Körperlänge von bis zu 65 cm erreichen, sind Vegetarier und wiegen zwischen fünf und zehn Kilogramm. Anders als Biber verfügen sie über einen rundlichen Schwanz, der zwischen 30 und 45 cm misst und über lange, helle Borstenhaare an der Nase. Sie stammen ursprünglich aus Südamerika, gelten jedoch heute in weiten Teilen Europas als eingebürgert. Die ersten schriftlichen Nachweise für freie Vorkommen in Niedersachsen stammen aus dem Jahr 1949.

Es war die Pelzzucht, welche die Nutria in zahlreiche Länder brachte. Bereits zwischen 1890 und 1930 fanden sich freie Nutrias auch in europäischen Gefilden. Niedrige Temperaturen und harte Winter halten den Bestand natürlich gering. Aus diesem Grund werden Nutrias bislang als kontrollierbares Risiko behandelt. Weiterhin halten sie den Bestand an schädlichen Bisamratten zurück. Bereits im Jahr 2001 wurden Nutrias in Niedersachsen dem Jagdrecht unterstellt. Im Jahr 2011/2012 wurden niedersachsenweit 4.231 Nutrias erlegt.

Festzuhalten ist, dass diese Tiere der heimischen Fauna eine Bereicherung bieten und ein Zeichen dafür sind, dass sich natürliche Lebensräume innerhalb der Fluss-Flora entwickelt haben.

 

Hendrik Altmann

(Aktualisiert 09.01.2014)

Ein Dorf verändert sein Gesicht

Seit 1861 gibt es eine Apotheke in Wienhausen.

Das Apothekenwesen in Wienhausen kann in diesem Jahr auf eine 153-jährige Geschichte zurückblicken. Am 8.11.1861 wurde die Filialapotheke an der Hauptstraße (das weiß angestrichene Haus gegenüber der Schlachterei Zimmermann; lange Zeit Eigentum der Familie Heinemann) eröffnet. Gebaut hat das Gebäude der Apotheker Karl August Rottmann aus Celle.

1919 erwarb der Gast- und Landwirt Albert Heinemann (1871 - 1945) das Apothekengebäude an der Hauptstraße. Er war bis dahin Eigentümer der Gastwirtschaft "Zu den Linden", jetzt "Klosterwirt".

Im Jahre 1920 wurde die Apotheke aus dem Heinemannschen Haus verlegt in die frühere Molkerei, Hauptst. (später Kreissparkasse; Gebäude gegenüber vom Klosterwirt). Der hohe Treppenaufgang erinnert heute noch an die sogenannte Laderampe für die Milchkannen.

Die Apotheke am jetzigen Standort im Hofgarten errichtete 1937 der Apotheker Walter Behse. Danach folgten Frau Dr. Julia Zeidler, Hanna und Werner Löwe, Jutta Dedow. Am 1.1.1981 wurde Frau Inka Frenzel Leiterin und Eigentümerin der Apotheke. Am 1.4.2009 hat Frau Rita Längert die Klosterapotheke übernommen. In den 153 Jahren waren in Wienhausen insgesamt 10 Apotheker bzw. Apothekerinnen tätig.

(Quelle: Archivsammlung B. Meißner / Flotwedelbaltt)
(Anagben ohne Gewähr)